Assoziationen mit dem Wort «Phänomenologische»

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PHÄNOMENOLOGISCH, Adjektiv. Sich auf eine bestimmte (siehe unten) philosophische Lehre der Phänomenologie beziehend, meist auf [1]
PHÄNOMENOLOGISCH, Adjektiv. Bedeutende Richtung der Philosophie, von Edmund Husserl (1859–1938) unter Einfluss von Franz Brentano (1838–1917) ab circa 1900 entwickelt. Alle Dinge und Erscheinungen der Welt sollen so erfasst und begriffen werden, wie sie sich dem Bewusstsein im Erleben originär zeigen, also ganzheitlich, geistig-intuitiv und sinnstiftend. Alle rationalen, theoretischen und historisch bedingten Zugänge sollen zunächst ausgespart bleiben.
PHÄNOMENOLOGISCH, Adjektiv. Die Erscheinungslehre Georg Wilhelm Friedrich Hegels (1770–1831) aus seiner „Philosophie des Geistes“, die die sich dialektisch entwickelnden Erscheinungsformen des Geistes von der „sinnlichen Naivität“ über das „Selbstbewusstsein“ und die „Wissenschaft“ bis hin zum „absoluten Wissen“ in eine Ordnung bringt.
PHÄNOMENOLOGISCH, Adjektiv. Immanuel Kants Lehre von den empirischen Erscheinungen im Gegensatz zur Wesenslehre des Dings an sich aus seinen vorkritischen „Metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft“.

Weise Worte

Wenn die Worte nicht stimmen, dann ist das, was gesagt wird, nicht das Gemeinte. Wenn das, was gesagt wird, nicht das Gemeinte ist, dann sind auch die Taten nicht in Ordnung. Sind die Taten nicht in Ordnung, so verderben die Sitten. Verderben die Sitten, so wird die Justiz überfordert. Wird die Justiz überfordert, so weiß das Volk nicht, wohin es sich wenden soll. Deshalb achte man darauf, daß die Worte stimmen. Das ist das Wichtigste von allem.
Konfuzius